Gerhard Lang (Stand:21.03.02)
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Zur Zeit arbeiten wir an einer Avifauna (Vogelwelt) im Kreis Ravensburg.
Die Artbeschreibung zur Stockente stammt aus der Avifauna des Württembergischen Allgäu aus dem Jahre 1994. Diese Avifauna erhalten Sie zum Preis von 26.-DM, zuzüglich Versandkosten beim Naturschutzbund Wangen, Lindauerstr.6, 88239 Wangen im Allgäu. Sie können auch eine e-mail schicken! nabu-wangen@gmx.de

Pfeifenten Bilder heimischer Wasservögel Tafelente (Männchen)   Schellente (Weibchen)
Pfeifenten (Fotos von Hans-Jörg-Schleifer) Tafelente (Männchen)   Schellente (Weibchen)

 


Einleitung
Mit der Avifauna des Württembergischen Allgäus wird erstmals eine umfassende Zusammenstellung über das Vogelvorkommen im südlichen Altkreis Wangen herausgegeben. Dieses Gebiet umfaßt den württembergischen Teil des Allgäus von Achberg bis Isny einschließlich der Adelegg und nach Norden bis Leutkirch und Waldburg.

Die früheren Arbeiten in den "Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Naturschutz Wangen" behandelten alle Vogelarten in Kurzform, die wir in diesem Band zusammengefaßt und auf den aktuellen Stand von 1993 gebracht haben. Ziel dieser Avifauna ist die Darstellung von Untersuchungsergebnissen als Grundlage für die Arbeit im Naturschutz und in der Landschaftspflege. Ohne fundierte Basisinformation gibt es heute in der Naturschutzarbeit keine Aussicht auf Erfolge. Bei vielen Arten, vor allem bei den gefährdeten Brutvogelarten, haben wir deshalb Anmerkungen zu den Gefährdungsursachen und den Möglichkeiten für Schutzmaßnahmen aufgeführt. Wir haben uns bemüht, die Darstellung der einzelnen Arten leicht lesbar zu gestalten und umfangreiches Datenmaterial in Form von Zahlen, Tabellen und Diagrammen aufzubereiten.

Beispiel: Stockente (die graphischen Darstellungen fehlen hier!)
Status: regelmäßiger Brutvogel, regelmäßiger Durchzügler, regelmäßiger Wintergast,
Frühere Nachweise: Fischer(1914) beschreibt die Stockente als häufigen Brutvogel in Oberschwaben und auf den meisten Gewässern vorkommend. Für den Federsee nennt er die Stockente allerdings seltener als die Krickente. Hölzinger(1970) gibt an, daß die Stockente Brutvogel in ganz Oberschwaben ist und im Schwarzwald auch bis 1300 m Höhe brütet.
Lebensraum: Da die Stockente neben den Stillgewässern auch an Flüssen, Bächen und in Mooren brütet, ist der Bestand schwierig zu erfassen. Außerdem bewohnen mittlerweile Stockenten auch Siedlungsbereiche in Wangen. Auf der Berger Höhe, in der Nähe des Altenheims, unterhalb des Galgenbühls und am Schießstattweg nisten Stockenten in unmittelbarer Nähe des Menschen.
Verbreitung: Trotz des häufigen Vorkommens an nahezu allen Gewässern des Gebietes, brüten sie nicht überall unmittelbar am Gewässer. Bestand Auf den Gewässern des Untersuchungsgebietes wurde ein aktueller Bestand von rund 180 BP ermittelt. Diese Angaben decken sich mit den Schätzungen der AG Naturschutz für das Jahr 1978 mit rund 175 BP. Ortlieb kartierte 1985/86 auf 51 von rund 100 Gewässern im Untersuchungsgebiet 110 BP. Er stellte jedoch auch fest, daß der Bestand wohl doppelt so hoch ist. Der oben angegebene Brutbestand von 180 BP bezieht sich auf 76 besetzte von 100 kartierten Gewässern mit einer Wasserfläche von 468 ha. Dies ergebe eine "durchschnittliche Dichte" von 0,38 Stockenten/Hektar Wasserfläche oder 2,6 ha Wasserfläche/Brutpaar. (vgl. dazu Handbuch: Im Ismaninger Teichgebiet 1957-1966 maximal 2,1 ha/Brutpaar bis 3,5 ha/Brutpaar; in England 4,4 -5,4 ha/BP)
Fortpflanzung: Bei 49 Brutpaaren mit 253 Jungvögeln ergibt sich ein Durchschnitt von 5,1 Jungen/Familie. Höhenverbreitung: Mit 722 mNN ist der Hengelesweiher bei Isny der höchste regelmäßig besetzte Brutplatz im Untersuchungsgebiet.
Jahreszeitliches Auftreten Aus der Darstellung der Pentadenmaxima sind die winterlichen Konzentrationen der Stockente in den Monaten Dezember und Januar zu erkennen. In der vorletzten Dezemberpentade erreicht der Winterbestand sein Maximum mit 360 Ex. Der Winterbestand der Stockente im Januar dürfte im Durchschnitt bei etwa 500 Exemplaren liegen, das Maximum bei rund 1500 Stockenten. Da ein Großteil der Stillgewässer im Winter zugefroren ist, konzentriert sich das Vorkommen auf den Gottrazhofer Argenstausee und die Argen bei Wangen.

Artbeschreibungen: 

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